Gardasee 2014

 

GARDASEE 2014 – Union Herzogsdorf/Neusserling – Sektion Rad

29.5. – 2.6.2014

 

Teilnehmer:

 

Hinterkörner Robert, Lackner Markus, Gierlinger Peter, Luger Gerald, Pichler Herbert, Mahringer Leopold, Mahringer Manfred, Schwarzbauer Stefan, Wögerbauer Reinhard

 

Tourdaten:

 

29.05.2014      Laghel                                                            31km              625hm

30.05.2014      Monte Stivo                                                   53km             1835hm

31.05.2014      Monte Caplone                                              79km             2400hm

01.06.2014      Corno della Paura                                          79km             1540hm

GESAMT                                                                            242km            6400hm

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Tourenbeschreibung:

 

29.05.2014

Nach der Anreise (Abfahrt 6:00, Ankunft ca. 13:00 – Stau in Sterzing bzw. zwischen Mori und Torbole!) stand für die 9 köpfige Truppe aus dem Granitland noch eine sogenannte Freitagsausfahrt im Bereich Arco (Laghel) auf dem Programm.

Nach einer kurzen Schiebepassage geht es auf gemütlichem Terrain nach Arco. Hier durch die Altstadt hinauf und weiter westwärts zur Straße nach San Govianni. In Padaro zweigen wir links von der Straße ab. Über abwechslungsreiches Gelände umfahren wir den „Burgberg“ von Arco und gelangen über die „Radautobahn“ zurück nach Torbole.

Eine Runde Weizenbier am bereits bekannten Campingplatz und letztendlich der "Stammtisch" im Hotel Santoni runden den ersten Tag ab.

 

 

30.05.2014

Ziel der heutigen Tour ist der Monte Stivo.

Wir gleiten über den Radweg bis nach Loppio. Nun geht es über steiles Gelände bzw. schmale Asphaltbänder gleich richtig zur Sache. Der Weg führt über verschiedene Orte – Pannone, Ronzo-Chienis – bis nach San Barbara.

Von hier führt zuerst ein befestigter Weg weiter, bis dieser immer anstrengender wir und letztlich in einer Schiebepassage von rd. 300 Hm endet. Durch die teilweise imposante Aussicht auf den Gardasee wird das Schieben zur Nebensache degradiert.

Etwas unterhalb des Gipfels des Monte Stivo bzw. des Rifugios  geht es wieder abwärts, wobei im ersten Teilbereich einige Tragepassagen eingebaut sind. Mit dem Geschick einer Mühlviertler Gebirgsgams wird auch  diese Challenge gemeistert und langsam aber sich kann wieder aufs  Rad gestiegen werden. Einige wirklich herrliche Singeltrailpassagen entschädigen für die vorher erlittenen Qualen und so mancher Unmut ist im Rausch des Flow Trails schon wieder verflogen. Doch das schwierige Gelände erfordert immer vollste Konzentration. So manche kleine Schramme, ob beim biken oder gehen, kann dabei nicht immer verhindert werden. Auch die ersten Reifenpannen lassen nicht lange auf sich warten – Bikerherz was willst du mehr!

Letztlich gelangen alle Neune ermüdet aber stolz über die erbrachte Leistung ans Ufer des Gardasees. An der Strandpromenade von Riva wird klarerweise ein(?) Bierchen gezwitschert.

Der Ausklang erfolgt programmgemäß am Stammtisch im Hotel.

 

 

31.05.2014

Eine absolute Königsetappe ist angesagt – der Monte Caplone!

Mit einem Bikeshuttle lassen wir uns schon um 8:00 ca. 35 km ins Hinterland nach Storo bringen. Bereits diese Anreise mit dem ständig am Autoradio bzw. am Handy fummelnden Captain Jack Sparrow bietet einen gewissen Unterhaltungswert. Als dieser dann beim Ausstieg auf Nachfrage über den Weg nach Bondone keine Ahnung hat und zudem angibt, dass er noch nie eine Bikertruppe hier abgesetzt hat, erwachen so manche Zweifel über das vorgenommene Programm.

Aber echte Granitbeißer aus dem Mühlviertel lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Schnell wird der Standort analysiert und in nu erreichen wird Bondone. Ein schmales, steiles Band aus schwarzem Gold schlängelt sich den Berg hinauf und die Nebelschwaden, welche den Berg einhüllen, rücken immer näher.

Schließlich müssen die letzten rd. 200 Hm bis zum Bocca de Caplone auf rd. 1.775 m noch über eine Schottertrasse bewältigt werden. Nun haben uns die eisigen Wolkenschwaden bei rd. 6° endgültig umschlungen. Man könnte meinen die Black Pearl von Captain Jack Sparrow wird jeden Moment aus dem Nebelmeer auftauchen.

Wie auch immer – es geht den Bergkamm entlang und das Gelände wird immer schwieriger und teilweise auch abgründiger! Ein Schneefeld taucht auf, mit einer gewissen Erheiterung wird dies zur Kenntnis genommen, doch die Lage spitzt sich nun wirklich zu. Die Schneelage ist derart massiv und das Gelände so abschüssig dass selbst für die wilden Hunde aus dem Mühlviertel Schluss mit Lustig ist. Selbst gehen ohne Rad würde hier Lebensgefahr bedeuten!

Somit ist vorerst geordneter Rückzug bis zum Bocca de Caplone angesagt. Hier wird die Lage mit der Karte nochmals analysiert und ein neuer Weg ins Tal vorgegeben. Über das Val Tignalga und Vesio biken wir nach Limone. Entlang der Küstenstraße (kein Radweg – durch Verkehr gefährlicher als Singeltrail!!) geht es mit den letzten Kraftreserven im Eiltempo nach Riva. Auf dem Touristenradweg beginnt dann der Sinkflug zum Hotel – Stammtisch, klaro!!!

Als Besonderheit packen wir heute beim Abendprogramm unsere Lederhosen aus – wauu!!!

So mancher kommt nochmals so richtig in Fahrt – die Windsbar lässt grüßen!!!

Sooooo vüüüüüüü Flamingos !!!

 

01.06.2014

Gekennzeichnet von den Strapazen des Vortages – sowohl bei Tag als auch bei Nacht – geht es im verschärften Zeitfahren nach Malcesine. Die Seilbahnauffahrt auf den Monte Baldo wird gerade noch rechtzeitig erreicht. Aussteigen, schei....en und die Aussicht genießen. Traumwetter, Traumaussicht, Geeeertiiiiiiiiiii!

Es geht zuerst hinab zum Stausee – oder doch nicht gleich – wie auch immer, nach einem kurzen „Fehrfahrer“ kommen wir dort an und strampeln anschließend hoch Richtung San Valentino. Von hier zweigen wir rechts ab zum Corno della Paura – super Weg oder very nice way, Traumaussicht, einfach geil!

Über Saccone, Brentonico, Festa gelangen wir zur Auffahrt zum Monte Altissimo. Bei herrlichem Panorama runter nach Torbole, ein ausgiebiges Strandbier und ja, was sonst, zum Stammtisch – der letzte für unseren diesjährigen Gardaseetrip.

 

02.06.2014

Rückreisetag.

Alles gut gegangen, viel erlebt und 9 gesunde Mühlviertler kommen zurück zum Ursprung!

Geeeertiiiiiiiii!

Danke an das gesamte Team!!

 

Fotos Gerald!

Fotos Manfred!



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